網頁圖片
PDF
ePub 版

der ehrliche Mann, der affignate für das nimmt, wofür sie ihm der Staat giebt, wird offenbar be: trogen, wenn er ihm hinterdrein weniger dafür bes zahlt, als wofür er sie ausgegeben hat. Man kann den Staat nicht anders von dem Bankerute frei sprechen, als wenn er seine Papiere um eben Sen Metallwerth wieder einlöst, als er sie ausge: geben hat. Das ist die simpelste Unsicht der Sache. 5) Parigraphie, d. i. die fiunst an alle vere ständlich zu dreiben, wenn man audh ihre Spras che nicht versteht. De Memieu soll nichts weniger als die Universalsprache erfunden haben, wornad) Leibniß und andre strebten. Peltier und Sicard versichern es Fioch dazu soll die Pasigraphie in 12 Stunden zu lernen senn. Wer wird nicht bes gierig auf die nähere Hefanntmachung dieser Ents deckung senn? 6) Der Ubt Sicard. Die Ers zählung wie dieser würdige Mann von den Sep: temberscenen noch glücklich gerettet ist, aus dem Moniteur des vorigen Jahres,

Im I årz sind I) zwei Gedichte! Erinnerung von Lamprecht und Einladung aufs Land; 2' N a dys richt von deu Hebriden, Einige Züge der Unmenschlichkeit aus Buchmanns Reisen. Kaum follte man glauben, daß dergleichen Scenen uns ter einem Zepter vorfallen könnten, der die Freiheit schüßen will. 3) Beschreibung des Harmonis kons von der Erfindung des Hrn M. Müller, Lehrers an der königl. Domschule in Bremen. Hr. M. erzählt, wie er aus der Harmonika ein gang neues Instrument gemad;t hat. Er hat sie mit ciner Urt von Apel vereiniget, in welcher Flöten und Hoboenregister sind: Er erzählt hier die ganze Ges schichte seiner Erfindung ausführlich; 4) Ein Wort über Ankündigungen von Schmid. von Phifeldek. Es wird gegen die pomphaften Vors herankündigungen der Bücher geeifert; 5) Ewalds Autorsünde, oder Was hatten die Adelidhen Land: stände von D. zu thun? Hier wird erzählt, daß E. wegen seiner Ghrift vor den Detmoldsden Deutschl. 6s. t.

EE

[ocr errors][ocr errors]

Landständen beim Reichshofrathe decklagt worden fen. Aber der Verf. scherzt wohl blos, um ůbec diese Hypothese fein Raisonnement anzubringen. Oder wie ist es wirklich ein Faktum, das geschehen ist und fortfährt zu geschehen? 6) Upologie der Ausgewanderten. Röderers (Gründe für diese Inglüdliden sind mit vielen andern vermehrt. 7) Dupont de Nemours Bemerkungen über den in Frankreich gefoderten Eid des Haf. res der fünf Könige gegen das Stonigthum. Eine gerechte Rüge der bekannten unsittlichen Eis desformel in Frankreid). 8) Briefe vermischten Inhalts. Ilnbedeutend. 9) 3 weifel eines un: gelehrten Landmannes, über.einige Site der neuern Philosophie, in Briefen an einen Freund in ... Erster Brief. Erst eine Klage über den (dyneidenden Ton eines philosophischen Pastors, der kürzlich aus Jena kam, und Beschwerden über die Terminologie dersi antisden Scule; dann sagt der Briefsteller, daß er in den Kantischen Schriften nichts neues gefunden, und erklärt sich insonderheit gee gegen das ursprünglide Böse in dem Menschen. – Vielleicht würde der Verfasser die mehresten seiner Bemerkungen dagegen haben ersparen können, idenn er bedacht hätte, 1, daß Kant nirgends behauptet, die menschliche Natur fer ursprünglich böse, sondern sie habe nur einen ursprünglichen Hang zum Bo. fen, daneben aber auch eine Kraft ihn wegguichafo fen; 2, daß Kant ausdrücklich behaupte, dieser rühre nicht von der Natur, sondern von der Freiheit selbst her; 3, daß ein freier Bille, der weder gut noch böse sen, wie der Verf. annimmt, fidh gar nicht eininal denken läßt; endlich 4, daß diese Behaup: tung Kants. gar nicht einen wesentlichen Theil seines Eystems ausmache, sondern nur ein aus Er: fahrungen erschlossener Saß ist, die der Verfasser durch seine Deklamationen nicht umgestoßen hat. Der Seitenblick als ob fiant bloß um der Ortho. doren willen, das ursprünglich Böse behaupte, ist eines philosophisden Schriftstellers unwürdig. 10)

Nad trag zürpologie der Zusgets anders tén. 11) Uber Gerichts sporteln von C. R. Kamps, nebst einem Zufaße des Herausgebers. Ersterer will, daß Spcrtein bloß als Etrotz oder als Schadenersas geduldet werden sollen; Jesteret betrachtet die portein als ein nothwendiges Mica tel der Prozeßluit Einhalt zu thun. Beide Wei: nungen lassen sich mohl vereinigen. 12) Eine & ntündigung einer neuen Yusgabe von Grandlins Gedidten 13) Merkúrdigkeit der Zeit, Eine heilsame Berordnung der Regierung zu Raz zeburg, den Faustischen Gesundheitsfutet ismus wirksam zu machen. 14) Unekdote von Heur: nonbille. Duinme lingezogenheit eines kaiserí. Generals, des Fürsten de L... gegen diesen treits lichen Mann in Ajdaffenburg. 15) Nú ge. 15) Vorhersagung, aus Brandenburg und Pchlesi, von dein sogenannten Mönch von Kehnin.

Man sieht, daß es dem Genius nicht an Reichhaltigkeit fehlt, obgleich manche Kufiage zu unbeobutend sind, und der Leser sehr gern auf die große Mannichfaltigkeit Verzicht tiun wird, wenn ihn die Wichtigkeit tveniger Ubhandlungen dafúc entfdadiget.

!

.

Der Genius der Zeit. Ein Journal. Here

ausgegeben von Uugust Hennings. Jan. Februar, März und Upcill, 1796.

2) Frankreid im Jahr 1796. Aus den

Briefen deutscher Männer in Paris. Zweis

tes, drittes, viertes, fünftes Stűč. 3 weit és Štúd. I. Xuszüge aus den Bries fen eines Nordländers. Diese durdy alle folgenden Stücke fortgeseßte Briefe behalten immer den nais ven freimüthigen Charafter' der ihnen gleidy und

überall Eingang und Beifal verschaffte. Wenn hie und da auch Meinungen und Uusörűde vorkom: inen, denen der ernste, genau abwägende Lesec (nicht: immer beistimmen möchte, so beleidigen sie doch nicht, weil sie überall nur die Wirkung und Folge so eben treu dargestellter selbstgelebter Erfahrungen sind. II. Lester Blid auf den Konvent, von Real. III. Der Freiheitssaal. IV. Paris wie es im Tiop. war. Geschildert in der Quotidienne. V. Die Agi. otage, von Real. VI. Law's Zeiten init den gee genwärtigen verglichen. Aus dem Censeur des Journeaux. VII, Kurze Schilderung des Zustandes der Hauptstadt und der Republik am Ende des

Januars. VIII: Das Gesetz vom 3ten Primair. ix. Über die gezwungene Anleihe von redhshundert Millionen, von Real. X. Über Lebensmittel, don Real. Diese fehr zweckmäßige Zusammenstelluug mehrerer Artikel aus versdiedenen und zum Theil einander entgegengeseßten frühzeitigen pariser Joure nalen und Brochüren, läßt den damaligen Zustand von Paris mit einem Blide sehr unterridytend úber: sehen XI. Briefe, geschrieben auf einer Reise durd) die Niederlande nach Holland. Fünfter Brief. Haag den 30. Fructidor. Der geist: uus herzvolle Brief, Teller roll der brave Wirtemberger Herrer sent, von dem in den spätern Briefen des Nordländers gesprochen wird, »der iin vorigen Jahre als fran: zösijder Legations: Gekretair mit Reinhard nah Hamburg kami.

Der Nordländer sagt von ihm: »Der ist ein Republikaner nach meinem Herzen, et glüht bis in die innerste Seele für französische Republik.« So erscheint er aud, in diesen Vriefen, die über viele uvidhtige Personen bezeidynende und auffiärende Fiachrichten geben. XII. Auszüge aus dem Tagebudie eines Deutschen in Paris. Herc Prof. Cramer der allgemein für den Verf. des Taldenbuches gehalten wird, aus welchem uns die Herausgeber für Deutschland ziveckmäßige Auszüge liefern, beschreibt hier das Fest zur Feier des To: destages Ludwigs XVI sehr lebhaft und anschaulid)

ne.cc

und ertheilt manche wichtige und interessante Nach, richt. Auch dieser Artikel wird in allen folgenden Stüden fortgelegt und ist durch seine Reid)haltigFeit und lebendige Darstellung hödist interessant. Der folgende Art. XIII liefert don Geiten der Preß: freiheit Tehr merkwürdige, an den Tage des Todes: festes in Paris öffentlich erschienene Lobrede auf Ludwig den XVI. Aus der Quotidienne bom 22. Januar. XIV. Die gezwungene Anleihe als Uuflage betrachtet und als INittel den Kredit der Wis signate zu heben. Von dem Verf. der Schrift: Donnons notre trian. Uuch idir lind mit dein Herausgeber und dem Verfasser des Tagebuchs der Meinung, daß nichts Befriedigendes über die Materie gesagt worden, noch gesagt werden kön

XV. Über den Gemeingeist und die Marseil: ler Hymne. - XVI. Pariser Theatervorfälle. Enthält Nachrichten von vier neuen Stüden, die auf dem Theater der Feudeaustraße, dem Theater der Republie und dein Stadttheater neuerlich gegeben wor: den sind. XVII. Neue franz. Bücher. Enthält die Anzeige pon 6 neuen Schriften. XVIII Marche des Marseillais. Zur Beilage die Musik dazu fürs Klavier.

Drittes Stű &. 1. Briefe,' geschrieben auf einer Reise durch die Niederlande nad Holland. Gechster Brief. Haag den 1. Vendemiaire. Il. Über Paris im Januar und Februar von 1796. Uus den Briefen eines Deutschen, der sich um diese Zeit dort befunden. Es ist gut, daß die Herausgeber ihren Lesern die Urtheile verschieden denkender Bes obachter der großen Sache und ihres ungeheuren Centruins vorlegen. Ill. Auszug aus dem Tagebud) eines Deutschen in Paris. IV. Auszüge aus den Briefen eines Nordländers. V. Laßt uns die Uffi: gnade retten, und Paris und die Republik sind ges rettet. Von 65. 6. Robin. VI. Die Bankzettel werden die Assignate zu Grunde richten. Von dem: selben. Zwei wichtige Aufsäte. VII. Nachricht von der Eröffnungs : Sigung des National Instituts.

« 上一頁繼續 »