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Connecticut fließt, ist nur soweit die Fluth in ihin reicht (10 Meil.) für Handelsschiffe von 180 Eons nen, weiter hinauf nur Stellenweise für Boote und Flöße schiffbar. Den großen Fall desselben unter 43. Br. springen die Badse hinaus. Eine fühne. 365 Fuß lange hölzerne Brüđe, im Jahr 1785 über

esen Fall gebaut, ist die einzige am ganzen Cons necticut. Der Fall felbst wird jest don einer pris vilegirten Gesellschaft für Boote fahrbar gemacht. Die größte Breite des Connecticut beträgt 1650 Fuß. Uht Meilen von seiner Mündung wird das Bette durch zwei hohe Berge bis auf 640 Fuß verengt und der Abfluß dadurch so gehemmt, daß das Wasser bei Überschweminungen bis auf 20 Fuß über die gewöhnliche Wasserhöhe anschwillt und bei Springfluthen das Land oft Wochenlang unter Wasser bleibt.' Der Hudson (im Lande selbst der Nordfluß genannt) der sich bei Nieu · York in, das Meer ergießt, ist eben su' lang als der Cons necticut und anfangs eben so voller Felsen, Strome engen und Wasserfälle. Weiterhin fließt er ra ruhig, daß die Fluth in ihm bis über Ubang. d. i. 35 bis 37 geog. Meil. weit steigt. Um diese lange Strede zu durchlaufen braucht sie so viel Zeit, daß zu Nieu: Horf (wo sie 6 bis 4 Fuß bes trågt) und eine Meil. oberhalb Albann die größe te Fluth genau zu derselben Zeit eintritt, indeß es dann zu Efopus, mitten zwischen beiden Ortern, am stärksten ebbet. Seeschiffe können diesen Stroin bis zur neuen Stadt Hudson d. i. 30 Meil. weit befahren. In dieser ganzen Länge ist er 3000 bis 4000 Fuß breit, ausser da, wo er, 13 Meil. obers halb Neu: York, jid durch das 5 Meil. breite Hochgebirge im Zidjad hindurch bricht. Von steie len Felsenwänden begränzt, ist er 'hier nur 2 bis 3 Flintenschüsse breit, vertieft sid, aber zu 15 bis 30 Klaftern. In dieser Kluft herrschen unaufhöre lichheftige Winde. Zwei vom

Staat von Neu: Wort privilegirte Gesellschaften arbeiten jest an Xanálen, welche den Hudson mittelst des

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Wood - Greek's mit dein Champlainfee fo wie mittelst dis IN o la wffluffes (der rich in den Hudjon oberhalb 216.11n ergießt) mit den See Ontario verbinden rolion. Zugleid machen sie die schwierigen Stillen in diesen Strömen durch Kanäle und Schleusen (diffbar. Auch in Massa: dhusetts arbeitet inan an Stanálın, besonders an dem Sandwichy fi amo!, der die Beintabler: und Bußards: Bái) verbinden, und eine sehr ges fährliche Fahrt von 50 Seemneilen um die weit her: vorspringende Landzunge Bernstable herum, in eine fichre Fahrt von rá verwenden wird. — Mert: mürdig ist in Tiru : Gerfen eine Quelle die' unweit eines Flusses liegt, und selbst in der größten Dürre reidlich fliegt, doch, sobald der Vordm13zwei Tage lang ununterbrochen weht, versirgt.

Die Meeres: St üste, von der das einzige Vermout ganzlich abgesondert liegt, ist nördlich vo Buchtenreich, daß es keinem der Neu: Englijden Staaten un einem vorzüglich guten Hafen fehlt; am wenigsten Ost- Mafsachusetts, deflen 70 bis 80 Meil. lange juiste voll unzähliger Einsdinitte Únd frei von Candbänken ist. Dagegen ist die südlide Küste, besonders die von Neu Gersen, gänzlich versandet, so daß es hier in einer Strede von 30 Meil. trinen ordentlichen Hafen, ausser den zu Ambon giebt. Der Meerbufen auf der Ostseite von Long: Jsland, die Narragan, fet ban in Rhode Island, und der Pascata: qua: Hafen bei der H. Et. Tieu Hamshires geho: ren ihrer Größe, Tiefe und Sicherheit wegen zi! den vorzüglichten Hafen in Amerika und dürften, wenn sich die Seemacht der amerikanischen Staa: ten vermehrt, ihre Haupt: Kriegshafen werden. Der Hafen von Boston faßt zwar 500 Schiffe, hat aber einen sehr engen und beschwerlichen Eingong. Auch in die Nieu-York. Ban können große Kriegsschiffe, wegen einer vorliegenden Sandbant, nicht mit Siderheit einlauseu. Die klippenreiche Meerenge, che. Divels Belt, welche die felfige

Tafel Long Island vom feiten Lande von Tieue York trennt, enthält eine wahre Scylla und Charnbdis, lo ioie die Alten dieses Sdneden der Coiffer beschreiben. Der Hudson ergießt sich in zwei Urmen in diese INeerenge, welche beim Ausfluß des östlichen Nrmes nur 2500 Fußbreit ist, und ihrer Gefährliditeit halber das Höllenthor (Hell - Gate) genannt wird. Das Fahrwasser ist kawin 210 Fußbreit und wegen der zulaminerito: Benden Fluthen fehr geführlicy. Nur ein einziger fuhmaler Kiam filit jimer bindurd), ilyn verfehlen ilt gewisjee Intergang. Südlich droht dem Edifi fer 'ein alles an sich reislender Gtrudel, der über einer 10 Fuß hoch init Bajer bebedten Filippe sich unherdreht." Biördlió liegen Sandbänke und ein kaum sidstönres Feisenrif, an weldiem die See sich ivuthend bridit. Connecticuter Küstenfahrer durch fegein diere Gcilia und Charybdis häufig.

Produtte. 1.' Steinreid. Das Eisen: erz, das man bi: jeßt in NieuEngland bears beitet, ist bloßes Sumpferz, nur zu Gußmaaren recht brauchbar. Massachusetts batte 1784. 76 dod) nur kleine Hammer, und usiperke, die zum Iheit mit schwedischein Eisen versehen wurden, Connec: ricut ausser einigen Hohöfen 28 Eisenwerke , dar: unter 3 Eisensáneidemühlen, einen Platinenhams mer und einen Drathzug. von andern Ihetallen hat man zwar Spuren, doch baut man nid)t dars ouf, da es ganz an BerwerEsverständigen fehlt, Dagegen stehn in Nieu - York Steinkohlenbergs werke, einige reiche Eisengruben und ein paar Sila berbergwerte in Umtrieb. Auch sind in den wests lichen Koligebirgen dieses Staats", in der Gegend Dus Unadaga: oder Salzfees, Salzquellen, die der Staat benußt, und Steinsalzlager; bei Saratoga mineralische Wasser und an einigen andern Orten Fiaphthaquellen." Am wichtigsten ist der Bergbau in Jieu: Gerjen, das gang Amerika mit Eisen und flipser versorgen könnte, wo felbst der Gand Eifenbaitig, das Gebirge vollmächtiger Gänge,

und gediegnes stupfer in Klumpen von 5 bis 1000 Pfund keine Seltenheit ist. Hier war es, to un fer Landsinann Hafenklee aus Remscheid im Jahr 1764 die ersten großen Eisenwerke in Amerika an: legte, welche eine stabale habsüchtiger Britten zu Grunde richtete. Jett stehn hier 8 Hohöfen und 79 Hammerwerke, die außer einer großen Menge Gußeisen jährlich 2520 Tonnen Schmiedemaaren liefern. Die Kupfererze die 25 bis 90 Pfund Stup: fer in Zentner enthalten, wurden bis ins I. 1772 alle nach England zum Verschmelzen geschickt. Erst damals errichteten zwen Deutsche hier eine Kupfet: hütte. Tiodi jeßt wird der Bergbau höchst elend, und init großer Verschwendung betrieben. Einige Gruben haben Feuermaschinen.

2. P Franzenreich. Die herrlichen Waldun: gen, welche noch immer den größten Theil der nördlichen Provinzen Amerika's bedecken, bestehn hauptsächlich aus Eichen, Buden, Birken, Kasta: iien, den bekannten terpentinreichen amerikanischen Niadelhölzern, Ahorn, Eschen und Bedern. 3mi: schendurd, wadisen Ulmen, Sassafraß, Ballnug: bäume, Magnolia und der herrliche Tulpenbouni, auc Cornelfirschen, wilde Pflaumen, Geißblatt, Sdleen, wilder Wein voll großer doch Taurer Irauben, und eine Menge andrer wilder Obstarten und Beeren. Die Eiche giebt der deutschen zwar etwas an Dauerhaftigkeit nach, wächst aber weit schneller. Die weilie oder Weymouths kiefer ist der König der Nordamerikanischen Waldungen. Sie wädst am besten in Main, Neus Hampshire, Verinont und dem kältesten Theil von Neu: Yorf und giebt die herrlichsten Masten 34 bis 42 Zoll dick und 100 Fuß lang, welche lange den Hauptar: tikel des Handels dieser Provinzen ausmachten. Nidt minder werden die weissen 3 edern, aus den sandigen Cypressensümpfen Neu-Gersens zum Schifs bau gesucht. Aus dem Safte des 3 u derrohres, der vom 42° Br. bis an die Gränze von Canada am Abhange der Gebirge wädyst, kocht der Lande

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mann nicht nur einen sehr einträglichen Zuder, sondern bereitet daraus auch Syrup, Rum, Weinellig und eine Art Meth. Doch geht man mit diesen Bäumen und mit den Waldungen überhaupt unverzeihlich sorglos um. Pflanzer, die sich neu ansiedeln, fällen im Rathjahr die Bäume einer Ges gend und verbrennen sie das nächste Frühjahr auf den Feldern. Geschieht dieses bei trofner Witte: rung, lo verbreitet sich die Flamme in die Wälder und oft sicht man so Strecken Tage lang im Feuer. Ilm der zerstörenden Ausbreitung eines solden Brandes zuvor zu kommen, hat man nur ein fons derbares und mißliches Mittel. Man zündet in einiger Entfernung cin andres Feuer an, und leir et es dem großen Brande entgegen. Oft aber fann nur ein starker Regen das Feuer löschen. im Man, 1780 waren diese Feuer in Nieu Hamps hire fo heftig, daß die Raudhwolken das ganze Land 43 Meilen weit verfinsterten, und somohl von der See als von Albani) in Neu.York aus gesehen wurden. Dafür zeigt sich aber schon in den Wüstengegenden, besonders um Boston Holzmangel. Pluch leiden manche Bäume, besonders die Eidjen, Durch den Fraß eines Bohrwurms.

Gehr ansehnlich ist die Obstzucht, die selbst En Main Vorteil bringt. Ender (Äpfelwein) des Durch Frost verstärkt, dem Madera - Wein gleicht, it in allen diesen Provinzen Das gewöhnliche Tische getrant. Um Boston gab es fchon zu Anfang dies es Jahrhunderts Ortschaften, welche jährlich 3000 is 10,000 Tonnen Ender gewannen, und in News Sersen, das den wohlídhmeckendsten bereitet, hat eder Bauernhof eine Enderpresse. Auch macht man iel Birnmost, Kirschen - Johannisbeermein, und aus den großen saftigen, doch fadesch medenden Pfirsichen eine Art von Brandtwein. Die forische Seidenpflanze wädyst in Connecticut und Shamplainsee mild; europäische Weinreben koms zien aber in den nördlichen Provinzen nicht fort. Selbst in inildern Neu: Gersen, dem Vaterlande

am

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