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lid im Reden und. Shrin, die der Deutsche der Mittelzeit, war der franzose und der Spanier dep Mittelzeit auch. Und was war es, das dein Deut: {dyen fehlte? Unter ingnchen andern Geisieseigen(daften, die Sie selbst errathen mögen, auch die Trationalität 4. P. m. S. 69 4. 90. Eine andere' Frage ist es, ob sid, nicht bei dieser Absonderung der deutschen Staaten jeder Staat für sich wohl befindet." Bas ich Ihnen beweisen wollte, war nar, daß man dem Deutschen Unrecht thut, wenn man von ihm, als Deutschen einen Nationalcha: rafter fodert. Geht, muß man unsern Volkskritis kern antworten, den Heffen als Heffen, den Hano veraner als Hanoveraner, den Wirtemberger als: Wirtemberger, den Hamburger als Hamburger an! Und wenn ihr dann an ihnen teine merke lithen Nationalzüge entdeckt, so liegt die Schuld, an euern Nigen. Aber von einem Deutschen Fos dert: nidt, daß er mehr sei, als ein Mensch, der. deutso spricht,

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4) Rüdblicke auf den, wenn Gott pill,

für Deutschland nun bald geendigteit
Krieg. Nebst einigen Erläuterungen, die
Propaganda, Jakobinet und Jüumina:
ten betreffend. Koppenhagen 1795.

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Der freimuthige

und denkende Verf. trägt 30: erst in gedrungener Kürze die Gründe der Kurzlicha tigen Parthei vor, die bisher zani: Krieger gegen. Frantreich gerathen, und nod s mit mehr Bitter*: keit und Heftigkeit als bloß strenge Wahrheitsdiebe lich zu erlauben pflege « in leidenfchaftlichen Rath fdlagen zur Fortjeßung des Serieges gegen Frants: reich und zu Unwendung "gewalojamer Mittet:ge: gen die vermeintlidye weitere Verbreitung des neuen französischen Übels laut sird

...::
Mit vieler Ruher beantwortet er dann jene -

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im 14. $. vorgetragenen Gründe und Rathchlage gründlich und für jeden, der aufrichtig des Befo sern überzeugt seyn will, gewiß überzeugend und beruhigend. Am liebsten legten wir unsern Lesern die sehr ausführliche, lehrreiche und überaus befries digende Beantwortung des 13. $. bot, worinnen bon dem eben so unflugen als ungegrŭndeten Ge drei von Aufruhrptedigern, heimtiden Jafobinern und verstedten suuntinaten in Deutschland die Re: de ist. Sie nimmt aber den Kaum von 6. g3 bis 113 ein: und so begnügen wir uns hier den fenten $. mit seiner Beantwortung herzuseken. Unsre les fer werden daraus den Geist des Verf

. hinlänglich Fennen lernen,

$. 14. Hier helfen aber feine gesinden Miti tel. Jhr müßt das Übel mit der Wurzel austot ten. Vor allen Dingen hebet die Preßfreiheit auf

; berbietet alle geheime Bündnisse; laffet über die Gespräche wachen die geführt werden, sorget für eine strenge Bücher - Cenfur, und hindert die Bess breitung gefährlicher Schriften! «

Untwort zum 14. Ş. »Nichts ist. elender, als der Rath, durch heftige Naaßregeln, duró Cenfuren und Verbothe dem vermeintlichen Uhe! zu steuern, popon Ihr träumt. - Durch nichts of fenbart sich so deutlich die Goh mache einer Region rung und das Bewußtseyn einer schlechten Berwa!

tung, als durd dergleidjen Borkehrungen. Niches e, ist fähiger, Aufruhr im Volfe zu erregen, als

wenn man die freie Cirkulation der Gedanken und ONeinungen hemmen will. Daß man es daruit nicht durchreßt, versteht sich von felbet; aber mar greift auch da die Menschen auf der empfindlich ften Seitenan, und bringt sie zur Verzweiflung Alles erträgt und duldet der Unterthan gern, mens ihminut die Freiheit bleibt, seine Leiden: feite Freuden, feine Hofnungen, feire Grillen und Tris me Undern mitzutheilen. Wo am mehrsten gefur nengießert werden darf, da itd am wenigsten im Berboegnen gebratet; fobald man aber anfang

fit an diesem Testen Schatten bon politischer Frel. heit zu dergreifen; entsteht Murren und Meuterei. Das Verbotene fängt an, in vermehrtem Reize zu erscheinen; man verbundet sich heimlich gegen die ungerechten Einschränkungen; felbst Personen, die vormals durch Verschiedenheit der Weinungen gee trennt waren, reichen sich nun brüderlidh zur ges meinschaftlichen Verbündung gegen Geistes- Unter: drücker und gegen Uusfpähec die Hände. Eud follte ja fchon die Geschichte älterer und neuerer Zeiten belehren, daß man in Ländern, wo die größte Freiheit, feine Meinung öffentlich zu das. ferni herrschte, am wenigsten von Einpörungen hört. England in seinen bessern Beiten, Dänne: mart und Schweden unter den jeßigen weisen Res gierungen mögen Euch zu Beispielen dienen! Und wollt ihr jekt Deutschland durchreisen; fo werdet Jhr bemerken, daß da, wo jedermann frei reden und schreiben darf, was er wil, die größte Ruhe und Ordnung herrschens da hingegen, *o tran strenge Censur . Editte publicirt, die Lele - Gefeli: fchaften einschränken wil, und durch Kundschafter das, mas über politische Gegenstände geredet wird, erhorchen und ausspäherr laßt, zuecft Oruthipliga keit Plaß nimmt, und dann die Zeichen einer Gah. Tung sich offenbaren, dit vielleicht bald das Übe herbeiführen kann, dein 3hv vorbauen wollt. Hiere zu: kömmt noch, daß man es in Deutschland doch nie dahin bringen kann, daß Verordnungen pon der Art-befolgt werden. Wann find je fo viele Flugschriften erschienen, als feit der Zeit, da ders gleichen Maßregeln hie und da in Ausübung ge. Bradit werden? Welche Bücher cirkulícen am häue figsten in den Österreichischen Staaten? Getade die, welche in dem Verzeichnisse der verbotenen Schriften prangen. Dieser Catalogus librorum probibicorum thut dort die Dienste der Lobpreifendsten Recensionen.c.

: » Wählet also bessere und edlere Onittele: Ihr Fürften um Ruhe, Gehorsam, Ordnung, utrauen

und Eintracyt herzustellen und zu erbalten! Machet fobald als möglich unter leidlichen Bedingungen. dein unglüdlichen Kriege ein Ende. Jeder Friede ist ehrenvoll, dec geschlossen wird, um Bürgerblut fu fchouer." Baudert nicht lange, sonst möchte viele leicht unter den Verbündeten felbst das Feuer der Zwietradit quflodern , und das zweite Übel árger als das erste, iverden. Gott gebe, daß dieser Rath nicht zu spät kommen, und daß es überhaupt noch Zeit fenn, möge, einen Theil der unseligen Folgen dieses Krieges von uns abzuleiten. Mocje ten Regenten und Völker aus dem Beispiele, das ihnen die Franzosen auf ihre Kosten gegeben has ben, lernen, welche fürchterliche Scenen mao ja eriparten hat, wenn man durch. Mißhandlungen aller Art eine Nation zwingt zu gewaltsamen Um: kehrungen zu schreiten! Rufet den Rest Eurec Heere in eure Länder zurück; lasset die armen Golds sier jhre bunten Nörde ausziehn und zu ihrem Pflus ge, zu ihren Webecstühlen, in ihre friedlichen puts ten zurücFehren! Entsaget allem unnüßen Wuss wano, allem Flitterstaate, allem Menschenhandel, alen thörigten und kostbaren Spielereien; beförs dert durd Beispiel und zwędkinäßige Anstalten, Gittlichkeit, Geistes: Kultur und bessere Erziehung! Lasset jeden frei reden, glauben, denken und schreie ben, was er will, in sofern er niemand inuthwillig kränkt und sonst ein ruhiger Bürger ist! Höret die Vorldläge: 'und nehnet den Rath jedes ver: ständigen Fiannes zum Besten des Gangen an! Gebet mit Yufrichtigkeit und Würde Redensdaft von Anwendung der Schäße, die Euren Händen anvertrauet werden; verschleudert nicht die Suin: men, die der fleißige Landmann im Schweiße fei: nes Angesichts aufbringt ! Unterstüget, ermuntert das verkannte, kdüdterne Talent; erleichtert jede Art von Noth und Leiden, so viel an Euch ist! Lasset gleide Ehre und gleide Rechte jedem nüas lichen Staatsbürger angedeien; nur der (aftige Müsliggänger werde verachtet und perna läsligt!

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in de Gorget für Hare, bestimmte, dem Genius der Zeit hangemeffene Gefeße, für unpartheiische, schnelle,

nicht kostspielige Justig und Polizei, damit' Eigens thum und Freiheit und Leben und Gesundheit ges fichert seien, froher Much und Zuversicht und Wohlstand im Volke herrschen, und Friede und freudesid. Küflen mögen, wie das alte. Kirs

chengebet sagt."

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