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Grafen von Schmetto to. (Jit es denn uns anständig Erant zu seyn, blinder Eiferer!) und des Herrn Stammerherrn von Henning s. Fh habe nicht unterlaffen, folches diesen beiden genannten Herren selbst, sowohl mündlich als schriftlich zu erkennen zu geben. Der Herr Major von St. kann Em. Excellenz die in dieser Anleitung von uns geschriebenen Briefe abfchrift: lich mittheilen.

Ich habe nicht unterlassen toollen ganz deutlich (weder ganz noch deutlich) Ew. Ercels Penz.dasjenige zu melden, was in dieser Gache geschehn ist, da E. E. Urtheil in eis ner Sace, melde so große Aufmerksame keit erregt hat, für mich und jeden braven Mann von großem Gewicht ist und renn muß. Der brave Norwegische Officier hat fich die Kosten und das Ungemach zugezos gen, 200 Meilen zu reisen (ich wette, daß der Ritterzug dieses Abentheuerers nächstens in Knittels versen beschrieben in allen Buchhandlungen Deutsche ļands zu haben senn wird) und hat nicht eins mal den Drost erhalten (der arme Mann! wenn ihm die Absicht seiner Reise dodh audy nuc zur Hälfte gelungen wäre, und er das Vergnügen gehabt hätte nur einen von den benden pholisch

zu ermorden, denen er schon berfteckter Weise eine moralische Wunde beizubringen versucht hatte, welch eine ganz anders angenehme Rütreise würde ec gehabt, welche füße Erinnerungen für den Rest feiner Lebenszeit nach Norwegen mit zurückgebracht haben! Doch er tröste sich in der Geschichte, die wir- angekündigt haben, soll Blut genug vergossen terden) feine Verhöhner auf der rechten Gtelle zu finden. (Wird es jemals helle in ihni, und er entdedt nur erst selbst die rechte Gtelle, so tird er seinen Gegner schon darauf fine den). Für ihn ist also nichts übrig, als zu: rúd zu reisen (et Jean s'en fut comme il écoit venu) aber von jedem braden Manne in den Armeen das Zeugniß zu erhalten, daß er als ein Mann von Ehre gethan hat, was er mußte. (Wenn das, was der Noriegi: sche Officier in dieser Sache gethan hat, ihn nach dem Urtheile gemisser Leute zu einem Manne von Ehre qualificirt, so gereicht es wahrlich keinem zur Ehre, für einen solchen von ihnen gehalten zu werden. Thut er nicht mehr, und etwas ganz anı deres, als er gethan hat, so wird er hoffentlich lange und iminer vergebens auf das Zeugniß deč Drapen Männer in den Armeen warten) 4. s w.

Herr von Hennings bedarf keiner weitern Ge

rugthuung. Die ganze Sache liegt jeßt öffentlich Dor aller Augen da, und überalt wird sich nur Eis ne Stimme für ihn erheben. 25er dem Publikunt und der dänischen Regierung find diefe Pasquillante fen und Duellanten Genugthuung chuldig, wegen der (rechen Unverschämtheit, mit der sie den Gés feßen Hohn gesprochen, und fid ihrer morderischen alle Tugend und Sittlichkeit untergrabenden Res noin misten - Grundfäße gerühinit haben. Die Res gierung kann es nid)t unterlassen, die schändlide Publicitât zu ahriden, die man dem empörenden Briefe des Herrn 6. gegeben hat, und Fie wird ficher eine so beispiellose Stühnheit nicht durch eine beispiello fe Piachficht begünstigen wollen. Und ihr Éditiftsteller Deutschlands! úbt hier mit strenget Serechtigkeit das ehrwürdige Censor: Amt aus, zu dem ihr in Ansehung aller öffentlichen Handluns gen berufen feið. Brandmarkt init glühenden Zü. gen die That des Mannes, der eine schändliche Handlung durch eine nodi (dhandlichere in den Aus gen der Welt wieder gut zu machen - vermeinte, und der, nachdem er ungercißt eines unbescholtenen Mannes eljrlichen Namen heimtüdisd) angegriffen batte, trostlos nach Hause reifte, weil er ihn nicht hatte ermorden können. Laßt uns jenen einstims migen Yusruf des Unwillens wieder hören, der eine før erfreuliche Erfdjeinung war, als pot einigen

Jahren ein anonymer Pasquillant es gewagt hatte, die Ehre einiger rechtlichen INänner anzugreifen; er war lange ro trafbar nicht, als dieset, indem er den allgemeinen Ausbrud des Unwillens nicht fredyer Weise für eine Beleidigung aufgab, wes: tegen er Genugthuung fordern müßte, sondern sich vielmehr zu einer öffentlichen Erklärung be: queinte, wodurch jener Unwille entrafnet wurde, und er auf die Achtung rechtlicher Leute wieder Anspruch zu madyen hoffen, durfte. Ergreift. dicle Gelegenheit, um das scheuslidje Vorurtheil der Duelle zu bekämpfen, zielt endlid dem lingeheuer nad, dem Herzen ; peitfiht seine lächerliden Ver: theidiger mit den djarfiter cijen der Satyre aus dem Felde. Beweist daß es noch eine öffent. liche Meinung, eine öffentliche Moral in Deuti: land giebt, und INänner, die ihre Sprache mit Würde und Tiadhdrud zu führen pecitehn!

Fecit indignatio.

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Fanidest
andest du, Weltumsegler, in trennenden Meeren das

Land, wo
Unduló zum ewigen Bund bietet dem Glúde die

Hand?
Doer sahst du auch dort die Kinder der Erde nodi

alle,
Tehnlich in Schwächen und Noth, langsame Schüler

der Zeit? Uch, von Gefühlen gedçängt: - wie längst auf der näh.

renden Feste, Wie auf dem Rüden des Meeres, wo er die Insel: *

welt trägt,
Die in jeglicher Sprache, in Hölen und Hütten und

Horden
Icnschheit ihr Bild dir gezeigt – standest am Rheine

o u stil;
Und mit dürftendem Geist umfaßtest du, was dir als

Freibeit,
Lang ersehnt, was als Trost menschlicher Brüder

erschien.
Auch den Nebei vol flüchtiger Farben ersabft du, in

welchen Sie man bülte. Doch zeigt Nebel den Schiffenden

fand! Nedride streben, Sie zu' enthüllen. Derlarbte Ger

stalten Däuschen vicle. Du rankst, eh' ihr der Schleier

entfiel,

P.

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