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KARVAID COLLEGE LIBRARY

FRORE THE
AMERICAN ANTICO ASIAN SOCIETY

EY EXCHANGE
MAIUR 22, 1918

Menschen aller Art, Deutsche Verfassung und Regierungen, Deutsche Kultur und Sitten, Deuts D¢ ut id I am d.

Dir, Wahrheit und Gerechtigleit,
Dir schwör' ich Treu auf immer!
Bergebens (odt die Welt, und dräut,
Mit ihrem Irug und Schimmer!
Een noch ro schlimm Gefahr und Noth,
Derachtung selbst, und schnöder Tod:
Unredlich reon, ist schlimmer.

Do6. Deutschland hat viele Zeitschriften, vielleicht mehr als für den guten Geschmad an ächt beleh. render Lektüre zu wünschen seyn möchte; aber es hat keine, die sich so recht eigentlich mit Deutsch land beschäftigten, und auf wahren Gemeinsinn, der uns guten Deutschen mehr als alles andere

Hierzu soll diese neue Zeitschrift ganz bestimmt senn. Deutide Länder und Städte, Deutsche (che Litteratur und Künste

dies sind die Gegenstände, mit welchen diese Zeitschrift fich ganz ausschließlich beschäftigen wird.

Frei und wahr, aber stets anständig, und Imo es nicht Bosheit, nur Spwathe und Jerthum,

U

fehlt, abzwedten.

Deusdl. is St.

gilt, auch männlich schonend, soll der Ton dieser Schrift seyn.

Bei politischen Gegenständen und bürgerlichen Verhältnissen erfordert oft auch dasjenige was durchaus nicht da seyn sollte, und was jeder gute Bürger nad seinem besten Vermögen toegzuschaffen bemüht fenn muß, dennoch, so lange es da ist, vorsichtige Behandlung. Nur offenbare Ungee rechtigkeit und Unterdrüdung muß ohne Sdonung behandelt, und durch Publicität, wenn nicht abge. trieben, doch zur Warnung und Lehre gebrand. markt werden.

Für Werke der Litteratur und Kunst, rf durchaus keine Schonung gelten. Da wäre sie Verrath, doppelter Berrath am Schriftsteller und Künstler, 'tie am Leser und Kunstfreunde. Was nicht wahr, nicht gut ist, muß mit männlicher Entschlossenheit und Kraft zurüdgedrängt, und an seiner weitern Verbreitung nach Möglimkeit behindert werden. Bas schön und angenehm seyn soll, und nicht einen gewissen Grad von Vollendung hat, muß nid)t Aufmunterung und Belohnung finden, darf gar nicht aufkommen. Der Skribler und der Pfuscher in der Kunst muß das Heiligthum Apollo's nicht betreten; er finde angemeß: nere Beschäftigung für seine schwere, unfeine Hand in Feldern und Wäldern und Werkstätten rund

umher; die können durch ihn vielleicht noch vers edelt iverden und wie sehr bedarf Deutschland gerade dieses ! Jenes Heiligthum würde nur durch ihn zu seinem eignen Berderb verunehrt. Auch muß in Litteratur und Kunst durchaus kein Ansehen der Person gelten. Je holder der Gott der Musen seinen Liebling anlächelte, je höher ist dessen Verpflichtung, je strafbarer sein Muthwille, wenn er den Lichtstral, mit dem er erleuchten und erwärmen sollte, zu irre leitendein Blendwerke oder zu findischen Spielereyen mißbraucht.

Ohne mit berühmten Namen gedungener Mitarbeiter zu prahlen – denn der verständige Leser weiß doch wohl, daß, wie ihn der Herausgeber meistens damit nur lodt, diesem selbst die Mitarbeiter mit ihrem Nahınen oft Alles zu liefern glauben, und meistens nur solche Beyträge geben, die denselben gewiß nicht berühmt gemacht hätten - ohne solche Tiamen also aufs Schild zu regen, wollen wir nur die Hauptrubrifen anführen, von welchen ein Stüď bald melr, bald weniger enthalten tvird. 1. Vermischte A 11 ffage. Meist moralisch:

politischen Inhalts, mit Rüdsicht auf Deutsche

Bedürfnisse und Sitten. II. Politischer Zustand von Deutsmhland. In einer kurzen Uebersiót.

III. Chronik großer Städte. Die wichtig

sten Ereignisse in Wien, Berlin, Drese den, Hamburg, Frankfurt am Main Uugspurg, Regensburg, und andern

großen Städten.
IV. Kleine Reisen dnech Deutsde Länder.
V. Das Deutsche Theater. In Wien,

München, Dresden, Leipzig, Berlin,
Hamburg, Hannover; Frankfurt am

Mayn, u. s. w.
VI. Deutsche Litteratur. Die wichtigsten

und neuesten Werke, zum Theil selbst vor
ihrer öffentlichen Erscheinung angezeigt, mit

kurzen Auszügen. VII. Deutsche fi unst. Poesie, Musik, Mac

serey und Kupferstecherkunst, Bildhaueren und Baukunst, Gärtnerer, U, s. w. Auch die medhanischen Künste und nüglichen Gewerbe

follen nicht aus der Acht gelassen werden. VIII. Notiz von Deutschen Journalen.

Der monatliche Inhalt der wichtigsten yours

nale kurz angezeigt und gewürdigt. IX. Offener Briefwedsel. Publicität - lie.

bender und bedürftiger Männer. Mit und ohne Tiamen, wie es Jeder bei der Einsene dung an die Verlagshandlung verlangt. Daß darin der Ton beobachtet werde, welchen wir

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