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tigungen, weldje uns allenthalben, Toivohl im Tert als den Noten begegnen alles trägt das Geprä: ge des außerordentlichen Stopfes, dessen Name ders cinst eine von den Bezeichnungs-Formeln des achts zehnten Jahrhunderts hergeben wird! Möge er noch lange zum Truft und zum Heil seiner Zeitges nossen in seiner glorreidyen Laufbahn fortgehen! Möge fein ehrenvolles Ulter in ungestörten Fries den den einzigen feiner würdigen Lohn genießen auf den er sich durch seine unsterblichen Verdienste um das menschliche Geschlecht schon längst die ents schiedensten Ansprüdse erwarb!

beschäftigt, feßt ein solches Publikum nur in die chen, ist sehr oft – besonders beim deutschen Pu: beitung in dem Werke ihres Landsınannės zu su: ausländische beliebte Formen glüdlich nachgeahmt hat, allein schon hinlänglid ihm den Beifall fei: Kunst über alles gilt und der weder ausländische

Ton kunst La Clemenza di Tito. Opera aeria del Sign. W.

A. Mozart aggiustata per il Piano Forte di A. E. Müller: In Hamburgo presso Günther et Böhme. Wenn der Künstler, dem die Kunst am Herzen liegt, das Wert eines Meisters in die Hand.nimmt, delsen Niame die größte Erwartung erregt, la tann es unmöglich zu seiner Befriedigung hinlänglich fenn, daß ein folches Werk einzelne Theile enthält, die ihres "Reisters würdig sind, oder solche, die in einem andern Stnl und Charakter als dem Sans zen des Werks zufommt, angenehm bearbeitet sind. Dieses mag hinreichen ein gemischtes leichtsinniges Publikun das nur auf einige Stunden angenehm unterhalten seyn will und das selbst keinen festen reinen Geschmad hat und den großen Unterschied der verschiedenen genres nicht kennt, vorübergehend zu belustigen. Diesem ist auch Neuheit und 26wechselung alles, und ein großes Werk, daß eine angestrengte dauernde Aufmerksamkeit erfordert und Berlegenheit entweder etwas scheinen zu müssen, mus seine Sache nicht ist, oder sich bloß zu geben und feinen Leichtsinn und ungebildeten Geldjmad finne den Tag zu legen. Auch ist ein solches Pu: blikum schon zufrieden wenn es nur gewisse Lieb

Wert wiederfindet, und heit gefehlt Originalität und selbstgedachte Bear

der kleine Umstand, daß der Künstler So aber nid)t. der wahre Künstler, dem die

lingsformen in dem neu

blikum

her Zuhörer zu sichern.

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noch inländische Gößen Fennt und gelten läßt: Wenn der in den Werken eines Mannes von Mo: zarts Genię silavische Nachahmung italienischer conventioneller Formen findet (wie hier fast durch die ganze Oper und höchst anstößig besonders in dem Rondo: Deh per questo istante solo) nadhlásfige, oft widersinnige Behandlung der Worte (wie S. 7. 10. 12. 17. 100. u. a. w.) Einseitigkeit des Xusdrucks, fast überall nur Heftigkeit in den stars Een Leidenschaften, ohne weitre Rücksicht auf das Welen ihrer innern Natur; Vermischung der ents gegengesestesten Charaktere und Style; nachläßige und leichte Behandlung der Harmonie (wie die häufigen Nachahmungen im Unisono und die Bes arbeitung der Chöre durchaus, die eigentlich nur vierstimmige Leiter find); aufgenommene bizarre Gängermanieren und Berrückungen (wie 6. 13. auf aletta) dann kann ihin Eine meisterhafte Scene (ovie die am Ende des ersten Abts es wicklich ist) nicht blind und gefühllos für die Mängel und Schwächen des übrigen Werks machen; viel. mehr wird ihm alles Heterogene, Sileinliche und unzeitig Stomische, was neben jener großen Scene steht, doppelt anstößig und widrig (Nan sehe das Duettino S. 16. neun es auch gleich das Glück der Damen nach der Mode inachen sollte, das Terzetto 6. 67, die kleine Bajarie S. 81, die keine Baßarie ist, das Tempo di Minuetto u. f. w.

Wie fdön auch einzelne Säge und Stellen i! dieser Oper befunden werden mõgen, so ist doch dieses Werf unsers mit Red)t verehrten Landsman: nes ein neuer Beweis, daß er ein weit größerer Instrumentalcomponist als Singecomponist, ja meistens auch in seinen Compositionen für den Ges fang nur Instrumentalkomponist war, und fehc oft die Worte tiur angenehmen und glüdlichen Instrumentaljüßen unterlegte.

Quch ist dieje Oper, als große Oper betrach: tet, an Herth gar nidyt mit den Operetten dessel: ben Meisters zu vergleidsen; Dorn Juan, Figaro

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und selbst die leicht hingeworfne Musik zur Zaur berflöte sind in ihrer Art weit mehr werth. Außer der jedes edle deutsche Künstlerherz beleidigenden buchstäblich en Nachahmung der alltäglidsten italienischen Schreibart, bis auf die zum Efel wie: derholten Schlußformen, die nur zu rufen scheinen: Handezu fammen, ift. in dieser Oper te

mani die vortreffliche Symphonie und die legte Scene des ersten Ets ausnimmt felbst in der Instrumentalparthie wenig Erfindung und gros Ber Effekt, ja fogar. hie und da auch in dieser Parthie, in welder Mozart sonst fo reich und die Staliener: fo arm zu seyn pflegen, blindé Nachah: mung der Jtaliener wie S. 93 u. . w.

Was auch nun aber heißer Kunsteifer hier ge rad' und frei ausgesprochen bat, so ist darum dier fes Werf, besonders für das Publikum, das és auf dem Theater gesehen hat und manche angenehme Rüderinerung dabei haben wird, der öffentlichen Bekanntmachung doch gewiß würdiger als vier le andre Werke gleichberühmter ausländisder Meis ster und Hr. INüller verdient Dank für den sehr guten Clavierauszug, der den Meister im Clavier verräth und der vielleicht nur hie und da zu voll ift, wodurch oft auch Berdoppelungen gehäuft worden sind, die in einem großen Ordfester bei weiser Vertheilung unter vielen Instrumenten bon ganz verschiedenem Charakter effeftuirend sein kön: nen, ohne eben das Ohr zu beleidigen, auf einem und demselben Instrumente aber, nah bei einander liegend, für das Ohr hart und widrig sind.

In den etwas ungleichen, hie und da undeutlichen Stid haben sich auch einige unangenehme Drukfehler eingeschliden wie S. 93, statt h mit dem Vorschlag cis, steht a mit dem Vorschlag h in der Singstirnme, und in den Worten steht statt duolo, dolor, das, um so schlimmer ist, da es von deutschen Zungen gewiß oft so gesungen wer: den wird, weil es den Unschein Rechtens hat, da Doch die Länge und Kürze in den beiden Worten

fich völlig umgekehrt berhårt. Kleinere Druidfeh Ier von fehlenden Pausen, Viertelnoten statt Adjo telnoten u. d. gl. nicht zu gedenken.

Daß man die Recitative, bis auf zwei mit Orchesterbegleitung bearbeitete Recitative weggelas

: sen hat, läßt permuthen, daß dieser für einen ach: ten deutsden Singecomponisten so wichtige Theil einer großen Oper auch wohl nur nach der gewöhne lichen nachläßigen Weise der Jtaliener behandelt worden ist. Billig aber hätte es der Titel doch besagen follen, daß der Clavierauszug nur die Gesange aus der Oper enthält.

Das Unterlegen des deutschen Tertes hat sich der Ueberseßer sehr leicht gemacht, indem er nicht einmal das italienische Sylbenmaaß genau beibe: halten und dadurch den Verfertiger des Clavierause zuges genöthigt hat, hie und da Luftakte und Nor tenverdoppelungen hinzuzufügen, modurd der mu. sikalische Periodenbau manchmal verunstaltet mors den ist.

Journal des deutschen National : Gelano

ges, Enthält Lieder in Dolfstone fürs Clavier d'on verschiedenen guten Come ponisten. Erster Jahrgang 1 - IV. Heft. Brannsd weig, in dem musikalison Magazin auf der Höhe.

» Der Zwed dieses Journals ist der : eine forg: fältige Auswahl pon solchen Liedern zu treffen, die für Jeden passend find; angenehm für das schöne Geschlecht und unterhaltend in gesellschaftlichen Gir: keln. Ein Journal, worin jedes gute passende Lied aufgenommen wird, kann hierin mehr als manche andre Sammlung leisten und wir hoffen unsern resp. Interessenten mit einem jeden Hefte größere Genugthuung geben zu können u. . w..

Con und Inhalt dieser Ankündigung, die der Sammlung vorangeht, ist eben nicht einpfehlend: was für jeden paßt, paßt felten für einen ganj,

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