網頁圖片
PDF
ePub 版

Dendige wenn unser Held, der sich o gut » auf Husarenraub

Prlegelég hört. Davon jeßt nichts. Nach einer dreißig Seis ein paar $ sinnig beschwaßt wurde, wird durchgesungen. So dulden his hatte unser Held seine Schöne noch gar nicht gefmanné Leichtigkeit, Feinheit, mit solcher Leidenschaft, so teiten Es junge reizende Zauberin in ihrem nachlässigen More ind ihr: tarkem Uusdrud, ganz die mollüstige verführerische bei ou gen wird ganz » ausgelassen, während der Üction LI« nici ofnete sich bei der heftigen Bewegung das (Semand: it der bi und beide Brüste blidten hervor in herber jung:

ppen ner des Fürsten Gunst gewann « fpeach diesmal kluger enig bis Weise weniger mit Lodmann als das erste Mahl. in febio Statt ihrer aber gesellte sich besonders die Frau Die die von Kupfer zu ihm, welche ihn mit ihrem Gemahl einmal já dem Oberjägermeister bekannt machte. Diesem igebauter mußte er Duetten für Waldhörner versprechen; moer edis? für er frene Jagd und ein vortrefliches Gewehr das

Verthen zu bekommen sollte. Vermuthlidy eine feine UnspieJilienie lung auf das was da kommen foll: denn nach der Uns en Whir lage der Charaktere müßt es idylecht ausfallen, feln els gefchwind erhasdien genießen und vergessen « ver. Ans is fteht, fit night iberal durmichwadroniren folte.

Den folgenden Tag gleich nach dem Frühstüd war Lodmatın wieder bei Hildegarden und nun kommt die Oper dran, mit allem was dazu ge: ten langen Vorlesung hebt Sang und Klang an. Jomelli's Armid å die schon vorher ganz wider: hört. »Sie konnte die Scene auswendig und spielte sie als ob sie auf dem Theater wäre, mit einer genanzuge u. T. w. daß er gar nicht mehr wußte, wo er war, ob in Neapel bei der Gabrieli, oder in einem Zauberrevier bei der Todi u. f. w. Das Mäd

[ocr errors]
[ocr errors]

Irsque

[ocr errors]
[ocr errors]

Ivarme

rt der

[ocr errors]
[ocr errors]

Gerelt

fräulicher Ründlichkeit, zart und schwanenweiß. « da es zu Tische geht faßte sie ihn heiter und huld: reich am Arm; und er sagt, »mit fühnem Blid in ihre Seele: als Armida wird Ihnen keine Sängerin auf der Erde den Rang streitig machen; als jolche skönnen Sie auftreten wo Sie wollen.« Fiann man sich für den Augenblid wohl wieder etwas Plums peres denken?

Deutschl. Is S6

ort

fronzert llenjtezi immers

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

Nach Tische, geht es wieder an eine Liste bon Armidétt. Von Gluď, von. Sarchini, Iraetta, Salieri, Hanón davon fünftig.

Beitn Weggehn Tchleicht er sich abends in den Garten; sie kommt bald sich zu baden; » schon im Vorbeirauschen streifte sie sich das leichte Gewand ab; der Obertheil des Leibes war entblößt, sie wolite fliehen, aber verwegne Leidenschaft ergrif sie und hielt sie feft; fie trieb ihn mit beiden versdrünften ärmen auf seine Brust mit aller Gewalt von fich: » Lodmann, Lockmann, Würdiger, Vot: treflicher! nidts Laffen mäßiges!" heig id Sprache der Schaam, des Schredens, oder auch nur des Zorns: denn » Ihre Üugen blinten Gewitterzorn und der Donner des furchtbarsten Ein: Tchlagens rollte vor seinen Ohren. Er mußte fie loslassen; doch hatt' er ihr einige Kiüsse auf INund und Wangen gedrüdt.« Kaum war das Gewand » noch immer offen nur wieder über die Schultern gezogen: so faßte sie seine Redte mit ihrer Rechten, hielt sie warın und herzlid, und sprach » Freunds schaft, wahre ächte Freundschaft bei dem Wedsel des Glüds, diese sollen Sie von mir haben; und Traus lichkeit, wenn Sie sich ihrer werth machen, wie ich hoffe und wünsche ; aber nichts weiter. Befürch: ten Sie jedoch nicht, daß ich einem Andern so bald zu Theil werde. Die hundische Liebe, wenn ich das edle Wort mißbrauchen darf, hat wie eine Pest die ganze neuere Welt angesterkt, hemmt die schönsten Thaten, und erdrückt den Adlerflug himmlischer Gei: ster. Wohl mir, wenn ich den deinigen, wahrhaft schöner junger Mann, davon retten fann! Zage nicht; der Lohn für diese Anstrengung wird allen, bald schalen, wie selbst die Ninons und die neuern Gedichte und Romane zeigen, welde ich kenne, gewöhnlichen Genuß übertreffen. Eine 1 immer reine edle Jungfrau als Freundinn am Herzen kannst du noch einen schönen Strich durch durch das Leben machen, und mit erhabnen Melo: dien und Harmonien die Sterblichen bezaubern.

i baden;

beiden verki

des Echredir Hätte der V. die Absicht gehabt, das eitle thörichte

zbire luce Leben und Weben der meisten jungen Künstler und ge Sille a haberei die sie zu jungen wüsten Künstlern zu haben Il war das e pflegen, zu ihrer wohlverdienten Brandmarkung zu über die dildern, so hätte er sich ohngefähr so nehmen bei den 14 darzustellen. Denn unverkennbar ist der eigentlidye werth mar funst und die Meisterwerke der größten Tonkünstler + an eite ! Und damit du überzeugt senit, daß meine Worte Sachini, - der Wahrheit der innern Empfindung selbst sind:

so empfange von mir diesen keusden Kuß zum lidh Whend Siegel. cc

»Go fichloß sie ihn an sid), und ihre Seele hing Das leiste an seinen Lippen, und ihr schöner jugendlicher Kör. r entbióştia per an dem seinigen wie zu lauter verklártem Geist haft ergat geworden.cc

Doch genug und schon zu viel um unsre Liefer er Gemül er zu überzeugen, daß Geschichtsfaden, Gang der Leis Burdige denschaft

, Charakterschilderung und Sprafe gleid). na ßiges! abgeschmackt an diesem verächtlichen Buche find. es furchte die linfittlichkeit der jungen Damen in gewissen en driftkatolijden Landen sammt der besondețn Liebte mit her müssen, wie er sich jest nimmt, um uns schöne Kunst

und ihren Geminn für wahre Kunstfreunde reizend
Zwed dieses Ufterromans das Wesen der
kritisch zu beleudten, wie Göthe es in seinem
Meister) mit der Sramatischen Kunst zur Übsicht
hat. Wie wenig dep V. aber der Mann ist dem

Der Dichtung Schleier aus der Hand der Wahrheit.
zu Theil wurde, sollen unsre Leser in der ernst-
lichen Zergliederung des musikalischen Theils dies
ses leichten Werfs bald noch deutlicher finden,
als es ihnen hier beim eigentlich poetischen Theil
schon eingeleuchtet haben muß.

nd iprad

haben; pm

s weiter

tem Andern
Fiebe,
t wie eine
einmt die
19 himmlic
nigen,
von retten
Anstrengua

Niinons et
cigrn, met

Libertretien 5 Freund önen Grid

crhabnen iden beja :

*) über dieses Meisterwert halten wir unser. Urtheil abs sichtlich bis zu seiner Dollendung gürüd.

2. S. .

2) Durd flüge durch Deutschland, die

Niederlande und Frankreich. Erster Band, (204 S. gr. 8.) Zweiter Band (200 G. gr. 8.) Dritter Band. (220 6. gr. 8.) Ham: burg bei Bachmann und Gunderingnn, 1793, 1794 und 1795.

Herr von Heg, ein edler Schwede, der seit vielen Jahren sich selbst, seinen Freunden und den Wissenschaften großentheils in Hamburg lebt und der siún im zweiten und dritten Bande als den Verfaffer dieser Reisebeschreibung nennt, der vielen unsrer Leser gewiß auch schon aus seiner vortreflichen topographison en Beschreibung bon Hamburg bekannt ist, zeigt sich in diesem Werfe, als einen denkenden Geschichtforscher und aufmerksamen, feinen Beobachter, der, was er auf seiner Reise mit scharfem Uuge gesehn, mit feiner, höchst reizbarer Sinnlidhkeit und mit war: mem Herzen genossen und gelitten, treu und lebendig darstellt; dabei die Ausbeute seiner Nach: forschungen und seine eignen acht weltbürgerlichen Betrachtungen mit einer seltnén Freimuthigkeit

, mit Kraft und Naddrud vorträgt. Auch ist sein Ausdruck voll Witz und Laune, die für die mei: sten Leser hie und da fast zu inuthwillig spielen und für den, der gerne ohne Anstrengung liest und gerne forteist, sich oft zu üppig und zu hu. nioristisch ergießen. Dieser vielen deutschen Lefern noch zu frende und daher auffallende Ton, viel: leicht auch die hie und da etwas gezwungene Buchsprache, die an einem Husländer, den die deutlihe Sprache nicht von Jugend an die ges läufige Muttersprache war, so erklärlid, ist, sind aud wohl allein schuld, daß ein so unterrichten: des und ermoedendes Wer bis jezt nicht so all: gemein verbreitet gewesen ist, also es doch gemiß zu seyn verdient.

[merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors]

Da nun aber von allen Reifebeschreibungen und Nachrichten, die wir von Deutschland kennen, keine so in'den Sinn eingeht, in welchem wir unsra Landsleute so gern mit unserm gemeinschafts lichen Vaterlande bekannt machen möchten; der Verfasser aud vor allen seinen Mitbrüdern den Porzug hat, daß er mit vorzüglider Aufmerksams keit und Liebe bei den deutschen freien Reichs: städten weilt, ihre Geschichte, alte und gegenwär: tige Verfassung mit menschenfreundlichem Eifer uns tersudt und beherzigt: fo tragen wir fein Beden: ken, dieses reichhaltige Werf, To weit es die deuts fihen freien Reichsstädte betrift, auszugsweise zu unserm Zwede zu benutzen.

Wir entreißen uns init Gewalt dein Zauber seiner Tiaturbeschreibungen und den treffenden lebendigen Darstellungen rührender und komischer Scenen mit Menschen aller Art, die allein schon dem Werke einen ädhten Werth geben, und bes gnügen uns in den nächsten Stüden von dem benannten Theile dieser Reise,

die der V. im Plan 1789 antrat, und meistens zu Fuße machte, um die beobachteten Gegenstände in seiner Nähe zu haben,

unter der Rubriken Goslar, Nordhausen, Mühlhausen, Sá weinfurt nifi f. einen möglichst kurzen aber treuen histo: risch - statistischen Luszug zu liefern. Nur die

Hof: fung, daß dieser Auszug unsre Leser zum Werke felbst hinziehen wird und muß, kann uns die unangenehme Arbeit, zu scellettiren was so reis zend und üppig bekleidet ist, einigermaßen erleich tern. Des v. Gedanken die Reichsstädte über: haupt betreffend werden wir unfern Lesern so vollständig vorlegen, als es der Naum und der Vor: rath von interessanten Materialien nur irgend erlauben wird. So sehr wir uns mit diesen aber and schon im Gedränge befinden, konnten wir de un nicht umhin unsern - Lejern die meisterhafte Echilderung des edlen Birdsofs von Würzburg

und me

[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small][merged small]
« 上一頁繼續 »